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 Millionenscheck für unser Sportzentrum (MOZ-Artikel vom 9.3.18)

Mit den Mitteln soll der Sportpark saniert werden

Millionen für das Sportzentrum

Wertvolles Dokument:  Letschins Bürgermeister und Grün-Weiß-Präsident Michael Böttcher (vorn rechts) erhält von Minister Jörg Vogelsänger den Bescheid über 1,07 Millionen Euro Fördermitel aus dem Leader-Programm für die Sportanlagensanierung. © Foto: Johann Müller

Letschin (MOZ) Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) hat am Freitag in Letschin einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 1,07 Millionen Euro zur Sanierung des Sportparks an Bürgermeister Michael Böttcher überreicht.

Für die Letschiner geht ein Traum in Erfüllung. In der sportbegeisterten Gemeinde werden sich in den kommenden zwei Jahren die Bedingungen für den Schul- und Vereinssport deutlich verbessern. Und so war denn auch die Übergabe des Fördermittelbescheides ein historischer Moment, wie Bürgermeister Michael Böttcher, der auch Präsident von Grün-Weiß Letschin ist, betonte.

60 Jahre alt ist die Sportanlage hinter dem Grundschulgebäude. Als sie 1959 eingeweiht wurde, bekam sie den Namen „7. Oktober“. Die Letschiner Sportler waren damals in der Umbauphase auf den Sportplatz Wollup ausgewichen.

Unter den Gästen  war am Freitag mit Wilhelm Tiedtke der Alterspräsident von Grün-Weiß 22 Letschin. Als er 1952 in den Verein eintrat, benannte der sich gerade in „Traktor Letschin“ um.

Auch die Landtagsabgeordneten Kristy Augustin (CDU) und Simona Koß (SPD) waren gekommen, um mit  den Vereinsmitgliedern und Gemeindevertretern auf das Gelingen der Bauvorhaben anzustoßen. Minister Vogelsänger gratulierte den Letschinern zu ihrer Beharrlichkeit, mit der sie für das Sportzentrum um Fördermittel gekämpft haben. Nun haben sie über eine Million Euro bekommen. „Das ist eine Million von  einer Milliarde, die  wir in den ländliche Raum investieren“, so Vogelsänger.

Der Scheck ermöglicht die Erneuerung und Erweiterung der Sporthalle und des Sportplatzes. Das Geld kommt aus dem Förderprogramm für ländliche Entwicklung (LEADER). Die Gesamtausgaben für das Projekt liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Mit dem Geld aus dem EU-Förderprogramm wird die Sporthalle bis 2020 umgebaut. Die Fensterelemente auf der Süd- und Nordseite sollen durch eine durchgehende Wand aus Porenbeton ersetzt werden. Auch innen soll sich die Halle verändern.

Es werden mit dem Umbau moderne Funktionsräume und barrierefreie Sanitärräume für den Schul- und Vereinssport entstehen. Zudem werden die Heizung und die Elektroanlage ebenso wie alle Fenster, Türen und Fußböden erneuert sowie die Brandschutzanlage vervollständigt. Mit diesen Arbeiten soll noch in diesem Jahr begonnen werden, so Michael Böttcher.

Aus dem alten Sportplatz wird bis 2020 eine vielseitig nutzbare Sportanlage mit einem Großspielfeld, vier Laufbahnen, einer Weitsprung- und Kugelstoßanlage sowie Feldern für Fußball, Beachvolleyball und vieles mehr entstehen.

Eine zweiteilige Tribüne wird künftig 60 Besuchern Platz bieten, neue Sportler- und Trainerkabinen werden gute Bedingungen für die Aktiven schaffen. Auch werden die Außenanlagen  erneuert und das Stadion wird eine moderne Flutlichtanlage erhalten. Es ist vorgesehen, dass das Sportzentrum bis zum Nachmittag dem Schulsport sowie der Kita und dem Hort vorbehalten bleibt und ab dem späteren Nachmittag sowie an den Wochenenden den Vereinen und Sportgruppen zur Verfügung steht.

Mit der Neugestaltung werden die Voraussetzungen für eine sportorientierte Schule geschaffen, heißt es im Fördermittelbescheid.